Über mich

Lieber Leser,

hier findest Du Informationen über mich, Christian Grunow (kurz „Chris“), den Autoren dieser Seiten. So kannst Du besser entscheiden, ob und wie ich Dir persönlich weiterhelfen kann.

Das Licht der Welt erblickt habe ich 1969 in Bonn, wo ich dann aber nur meine ersten fünf Lebensjahre verbrachte. Dennoch sagen viele, es fließe erkennbar „rheinisches Blut“ in meinen Adern. Den ganzen Rest meiner Kindheit lebte ich in Schleswig-Holstein, überwiegend in Lübeck.

Nach meinem Abi 1988 wusste ich, dass ich studieren wollte. Nur was? Meine Interessen waren schon damals breit gefächert und so kamen außer Chemie und Biologie so ziemlich alle anderen Fächer in Frage. Ich entschied mich für eine vierjährige bezahlte Bedenkzeit bei der Fernmeldetruppe der Bundeswehr. Nach drei Jahren wurde ich Offizier, so dass ich dort auch Führungserfahrungen sammeln konnte. Außerhalb der Bundeswehr nahm ich an ersten Kommunikationstrainings teil und war zum Teil auch als Co-Trainer eingesetzt. Da mich diese Themen faszinierten, gab ich sie gleich an die mir unterstellten Soldaten weiter. So etwa um diese Zeit herum war mir auch endlich klargeworden, was ich studieren wollte: Betriebswirtschaftslehre. Nicht aus Verlegenheit, weil mir nichts Anderes einfiel, sondern aus Überzeugung!

Da mir die Praxis aber deutlich mehr liegt als die Theorie, entschied ich mich 1992 dann für ein Studium an der Berufsakademie (kurz: „BA“) in Stuttgart. Parallel zum Studium war ich bereits bei der Mercedes-Benz AG angestellt. Das war eine richtig tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Nach meinem Studium durfte ich mich dann Diplom-Betriebswirt (BA) nennen. In meiner Diplom-Arbeit untersuchte ich, wie Mitarbeiter bei Mercedes auf organisatorische Veränderungen reagieren und wie man diese bewerkstelligen sollte, damit die Mitarbeiter auch mitziehen.

Nach dem Studium durchlief ich bei Mercedes die Ausbildung zum Verkäufer und arbeitete danach im Verkauf in der Mercedes-Niederlassung in Bremen. Das Verkaufen an sich machte mir viel Spaß, doch das organisatorische Umfeld frustrierte mich gewaltig. 1997 entschied ich mich daher, Mercedes zu verlassen. Ich versuchte mein Glück in einem Finanz-Strukturvertrieb – und scheiterte kolossal. Toll, dafür hatte ich nun meinen sicheren Job bei Mercedes aufgegeben…

1997 habe ich mich dann als Trainer selbständig gemacht. Die ersten drei Jahre waren sehr mühsam. Als ich dann im Jahr 2000 mit der Audi AG den ersten Großkunden gewinnen konnte, fing es an, Spaß zu machen. Schnell kamen zahlreiche weitere Aufträge. Ich trainierte, coachte und beriet die Mitarbeiter von Autohäusern diverser Marken.

2001, im Alter von 32 Jahren, kaufte ich meine erste Immobilie: Eine 3-Zimmer-Wohnung, in der ich dann selbst lebte. Ich finanzierte die Wohnung in japanischen Yen, was mir damals eine erhebliche Ersparnis bei den Zinsen bescherte. Das Währungsrisiko sicherte ich an den Kapitalmärkten ab.

Anfang 2003 las ich zum ersten Mal das Buch „Rich dad, poor Dad“ von Robert Kiyosaki. Das ist ein Weltbestseller zum Thema Finanzen und passives Einkommen. Kiyosaki beschreibt darin das Prinzip der finanziellen Freiheit. Das war es, was ich wollte! Eine Immobilie bescherte mir bereits passives Einkommen, doch ich brauchte noch weitere.

2003 heiratete ich und meine Frau Lia und ich kauften uns zeitgleich zur Hochzeit ein (fast vollfinanziertes) 4-Familienhaus, in dem wir eine Wohnung selbst bezogen. Die Mieteinnahmen der anderen drei Wohnungen reichten aus, um den Abtrag für das ganze Haus zu leisten, sodass wir quasi gratis wohnten. Meine Arbeit als Trainer und Coach wurde mehr und mehr. Finanziell war das erfolgreich, doch meine Lebensqualität litt darunter, da ich nur noch wenig zuhause war. Innerhalb von 2 Jahren beriet ich über 200 Autohäuser. Die Beratungen liefen meistens nach einem ähnlichen Schema ab: Ich führte eine Analyse durch und vereinbarte schließlich mit den Verantwortlichen einige Maßnahmen, die diese umsetzen sollten und wollten. Doch dabei machte ich eine erstaunliche Entdeckung: Manchmal wurden die Maßnahmen fast gar nicht umgesetzt, was die Mitarbeiter auf die ungünstigen äußeren Umstände zurückführten. Doch andere Betriebe mit exakt den gleichen äußeren Umständen setzten alle Maßnahmen um.

Ich erkannte für mich, dass der Wert einer jeden Beratung nicht in der Analyse liegt. Diese könnte auch – drastisch gesprochen – jeder Schimpanse mit einer Checkliste durchführen. Einzig alleine entscheidend ist, wie gut es gelingt, den Mitarbeiter bei der Umsetzung zu unterstützen. Was motiviert ihn oder sie? Welche Faktoren bringen Menschen dazu, alte Gewohnheiten abzulegen und ab morgen neue Gewohnheiten zu entwickeln. Mehr und mehr spezialisierte ich mich genau auf diese Fragestellung und fand viele interessante Antworten.

2006 kam unsere Tochter auf die Welt. Nun fielen mir die langen Abwesenheiten von zuhause, die das Trainings- und Beratungsgeschäft mit sich bringt, immer schwerer. Ich hatte viel Freude an meiner Arbeit und gab immer mehr als verlangt. 60- oder 70-Stunden-Wochen wurden der Normalfall. Klar, das war heftig, aber ich musste doch für Frau und Kind sorgen und nebenher noch ein paar Euro für schlechte Zeiten auf die Seite legen. Ich dachte „Die nächste Krise kommt bestimmt, und DANN kann ich immer noch ausruhen.“

Kiyosaki und sein Buch „Rich Dad, poor Dad“ gingen mir nicht aus dem Kopf. Es musste doch andere Möglichkeiten geben, als mich totzuarbeiten!

2008 wurde unser Sohn geboren und im Winter 2008/2009 traf mich dann tatsächlich die Wirtschaftskrise. Mein Auftragsbuch war leer. Zeit zum Entspannen? Mitnichten. Unsere finanziellen Reserven waren an sich sehr gut, aber wie sollte ich mit leerem Auftragsbuch entspannen? Wer weiß denn schon, wie lange die Krise dauern würde?

Meine auftragsfreie Zeit dauerte nur wenige Wochen. Dann ging es im gleichen Tempo weiter wie vor der Krise. Ich ärgerte mich schwarz, dass ich in diesen paar ruhigen Wochen Panik geschoben hatte, anstatt endlich einmal auszuspannen und zu genießen.

Ein Freund von mir erlebte in dieser Zeit einen schweren Burnout, der ihn gesundheitlich und beruflich um Jahre zurückwarf. Er berichtete sehr offen darüber und mir wurde bewusst, dass ich den gleichen Kurs eingeschlagen hatte.

Ab dieser Zeit krempelte ich in meinem Leben einiges komplett um: Die neue Maxime lautete nicht mehr, das Einkommen zu maximieren, sondern die Lebensqualität! Wir reduzierten ein paar Kosten. So haben wir z.B. ein geleastes Auto nicht durch ein neues Leasing-Auto ersetzt, sondern lieber ein älteres Modell gekauft. Wir besuchten diverse Seminare zum Thema Internet-Marketing und fingen an, über das Internet Geld zu verdienen. Parallel dazu kauften wir weitere Immobilien, darunter ein 10-Familienhaus in 2014.

In 2015 war es schließlich so weit: Ich war finanziell frei! Das bedeutete nicht, dass ich nun steinreich war und nur noch in Luxuslimousinen durch die Gegend gefahren wäre. Aber unser passives Einkommen reichte aus, um die monatlichen Fixkosten zu decken. Einen Großteil davon machen unsere Immobilien aus, dazu einige Interneteinkünfte, Kindergeld sowie ein paar Einkünfte aus Kapitalanlagen.

Ganz ehrlich: Das Leben fühlt sich seitdem anders an. Es gibt weniger Zwänge. Ja, ich arbeite noch immer als Trainer, Coach und Berater, aber ich entscheide frei, welche Aufträge ich annehmen möchte und welche nicht. Gerne arbeite ich mit Kunden zusammen, mit denen es auch menschlich passt. Viel Zeit nutze ich nun, um meine Leidenschaft, das ganze Thema Geld und passives Einkommen, weiter zu erforschen und anderen Menschen aus dem Hamsterrad zu helfen. Meine Frau und meine Kinder freuen sich, dass ich heute viel häufiger zuhause bin als noch vor einigen Jahren.

Wie lange hat es nun gedauert, finanziell frei zu werden? Das ist eine Frage der Definition. Auch wenn ich bereits in 2001 meine erste Wohnung gekauft habe, so empfinde ich die Lektüre des Buches „Rich Dad, Poor Dad“ in 2003 als Startzeitpunkt. Unser Startkapital betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 15.000 €. Meine Frau Lia und ich waren beide berufstätig, so dass wir in den ersten drei Jahren, als Doppelverdiener ohne Kinder noch gut etwas auf die Seite legen konnten. Mit der Geburt unserer Kinder in 2006 und 2008 änderte sich das schlagartig.

2003 bis 2015 – das sind 12 Jahre. Nicht jede finanzielle Entscheidung in diesen 12 Jahren war richtig. Aber die „großen“ Entscheidungen, d.h. diejenigen, die die Immobilien betrafen, waren alle prima. Ich könnte viele Geschichten über die großen und kleinen Katastrophen erzählen, die wir mit unseren Immobilien erlebt haben. Aber eines steht fest: Jeder einzelne Immobilienkauf hat sich langfristig als sehr gute Entscheidung herausgestellt. Das mag auch daran liegen, dass wir den Markt lange sondiert haben und nur zu Schnäppchenpreisen gekauft haben.

Oft werde ich gefragt, ob diese 12 Jahre zum Erreichen der finanziellen Freiheit ein Richtwert sind. Die Antwort lautet: „Nein – es gibt keinen Richtwert.“ Es gibt viele Wege, das Ziel zu erreichen. Mit Immobilien ist es am solidesten, aber mit Immobilien ausschließlich kann es 20-25 Jahre dauern. Mit Internetgeschäften erfordert es in der Startphase mehr persönlichen Einsatz, doch es gibt Menschen, die ihre finanzielle Freiheit damit innerhalb von 24 Monaten erreicht haben. Mit unserer Mischung aus beidem hat es eben 12 Jahre gedauert.

Doch egal, welchen Weg Du gehen möchtest: Die wirst immer die Notwendigkeit haben, zu lernen. Ohne das Knowhow triffst Du Fehlentscheidungen, die Dich viel Geld kosten werden. Manchmal mag es Geld kosten, in Deine finanzielle Bildung zu investieren. Doch NICHT zu investieren, ist langfristig erheblich teurer!

Egal, welchen Weg Du für Dein Leben einschlägst, ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, Deine Ziele zu erreichen! Wenn ich Dich auf diesem Weg mit meinen Informationen oder als Coach begleiten darf, so würde ich mich freuen!

Herzliche Grüße

Dein Chris

WordPress Security